Die Erfahrungsberichte meiner Kundinnen im Erstgespräch sind ganz individuell, aber Viele eint ein: „Mir reicht’s!“
Das ist Frau Kathrin M., eine Kundin von mir. Nun, so genau gibt es Frau Kathrin M. nicht. Sie vereint eine Mischung von Hintergründen meiner Kundinnen in einer Person und in einer ureigenen Geschichte. Jede Geschichte ist nämlich genau so individuell und fast niemand von ihnen möchte, dass diese so offen erzählt wird. Darum gibt es Frau Kathrin M.

So individuell und persönlich die Geschichten sind, meine Kundinnen eint vielfach das „Mir reichts’s!“, bzw. ein „So kann es nicht weitergehen!“. Wie ist es bei Frau M.?

Frau Kathrin M., Pflegedienstleitung: „Was tun: Kündigen oder neue Stelle suchen?“
Frau Kathrin M. ist unglücklich mit ihrer Arbeitssituation. Diese ist nämlich seit langer Zeit festgefahren. Alles fing an, als ihr Vater vor 5 Jahren im Haus, in dem sie als Pflegedienstleitung arbeitet, als Patient lag und letztendlich verstarb. Zu dem Zeitpunkt trat sie einen Schritt zurück und ihre engagierte Stellvertreterin in die Lücke hinein, die sich geöffnet hatte. Frau M. fühlte sich zurückgedrängt und zog sich immer mehr zurück, zunächst weil sie die Kraft für sich brauchte, dann, um Konfrontation zu vermeiden und schlussendlich, weil sie sich selbst nur noch wie eine Statistin fühlte, so als würde sie „schummeln“, wenn sie sich als Pflegedienstleitung platziert.

Mehr Fallbeispiele
Ob Frau Kathrin M. oder weitere Frauen wie Lisa L. (Assistenzärztin kurz vor dem Burnout) oder Frau Dr. Stefanie R. (Fachärztin, die in Teilzeit nicht Oberärztin wird), sie alle haben etwas gemeinsam! An ihrem aktuellen Punkt geht es so nicht weiter! „Mir reicht es.“ sagen sie.

Per Klick auf die jeweilige Grafik erfahren Sie mehr Hintergründe.

Unzufrieden mit der Arbeitssituation, aber zufrieden mit dem eigenen Leben – geht das?
Spannend ist aber: Würden Sie Frau M., Frau L. oder Frau Dr. R. als Mutter im Kindergarten oder in der Schule erleben oder sie im Freundes- und Bekanntenkreis am Wochenende fragen, ob sie mit ihrem Leben zufrieden ist, dann würde sie sagen: „Natürlich. Mir geht es gut.“ Denn alle haben einen Partner, ein Haus oder eine schöne Wohnung, alle haben Freunde, alle sind gesund, alle haben Hobbies, und sie sind empathische, sympathische Frauen.

Die Limitationen der klassischen Analyse-Modelle
Gemäß einem klassischen Coaching-Modell wie dem Lebensrad, das es in zig Varianten gibt und wo quasi die verschiedenen Lebensbereiche (Gesundheit, Partnerschaft, …) einmal durchdekliniert werden, würden alle drei Frauen solide aufgestellt sein. Klar, Optimierungsbedarf ist immer und im Bereich „Beruf“ gäbe es Unzufriedenheit, aber die Unzufriedenheit wäre ausschließlich im Bereich „Beruf“ offenkundig. Entsprechend ahnen von Außen Wenige, dass eigentlich alle „die Nase voll“ davon haben, wie es derzeit läuft.

Tranquilizer „Ach, so schlimm ist es doch gar nicht!“
Und nicht nur, dass es nach Außen niemand so recht ahnen würde! Sie gestehen es sich selbst auch nicht zu! Hier kommt nämlich der fiese, trügerische „Tranquilizer“, der die Vorgeschichte fast aller meiner Kundinnen kennzeichnet. Er lautet: „Ach, so schlimm ist es doch gar nicht.“ Er kommt auch gerne in Variationen, wie z.B. „Eigentlich geht es mir gut.“, „Prinzipiell bin ich auch total dankbar dafür, wie es mir geht.“, „Hauptsache, wir sind alle gesund.“, „Generell habe ich es gut getroffen.“ oder „Man kann eben nicht alles haben.“ Und zack, kommt der kurze innere Film über kranke Kinder, Unfälle, Schicksalsschläge, Unwetter und Katastrophen aller Art gepaart mit der generelle Dankbarkeit über das Leben hier in Europa/Deutschland dazu und angesichts dieser Dramatik und Gefahren gibt es nur noch eine logische Konsquenz: noch mehr Dankbarkeit, noch mehr Tapferkeit, noch mehr Anstrengung.

Dabei ist ein Handlungsbedarf da!!! Sogar nicht selten ein weit fortgeschrittener, wie im Beispiel von Frau Kathrin M.! Der ganz schön schmerzt, denn er wird ja noch nichtmal von den Frauen selbst anerkannt!!

Ein neues Modell wird benötigt: der „mentale Aktionsradius“
Wie kann der Handlungsbedarf sichtbar gemacht werden? Wie kann ich diesen starken Frauen den Handlungsbedarf aufzeigen und praktische Handlungsmöglichkeiten eröffnen?
Das habe ich mich gefragt und ein eigenes Modell für die berufliche Zufriedenheit oder die mentale Power am Arbeitsplatz geschaffen. Dafür habe ich fünf Dimensionen benannt:

Arbeitsplatzanalyse

  • Ressourcen: Gehen Sie sorgsam mit Ihren Ressourcen um?
  • Zukunft: Blicken Sie positiv in die Zukunft?
  • Beziehungen: Erleben sie Beziehungen und Kontakte zu Anderen positiv und stärkend?
  • Identifikation: Identifizieren Sie sich mit dem, was Sie tun?
  • Akteursein als totaler Schlüsselfaktor: Sehen Sie sich als Gestalter oder als Ausgelieferter bzw. Opfer?

Standortbestimmung mittels 5 Dimensionen
Mit Hilfe dieser Dimensionen werden weit fortgeschrittene Situationen sofort sichtbar (dann sind nämlich in der Regel alle Dimensionen problematisch) und es wird auch deutlich, wo Ursachen oder erste Handlungsansätze liegen. Natürlich ist das immer individuell, aber eine wunderbare Standortanalyse ist mit Hilfe dieser Dimensionen möglich. In meinem kostenfreien Test „Mentaler Aktionsradius“ können Frauen in der Medizin ihre eigene Standortanalyse erstellen.

So sieht das Testergebnis für Frau Kathrin M. aus.

Offensiv in den Veränderungsprozess
Nachdem Frau Kathrin M. ihre Situation analysiert hatte, konnte Sie den nächsten Schritt gehen: Die Entscheidung dafür, ihre Situation offensiv anzugehen! Mit Hilfe des persönlichen Coachings hat sie dann Schritt für Schritt ihren Handlungsspielraum zurückerobert! Mit ihrer Stellvertreterin hat sie eine neue, gute Arbeitsaufteilung abgesprochen, bei der Krankenhausleitung hat sie sich neu positioniert und einen wirklichen „Push“ hat es ihr gegeben, dass sie sich wieder ein eigenes „Herzensprojekt“ im Haus gesucht hat. Selbst ihre Familie zu Hause hat ihr schon zurückgemeldet, dass sie froh sind, sie wieder so glücklich zu erleben! Mehr über ihren Weg lesen Sie in ihrer Fallstudie.

Es werden ganz individuelle Strategien benötigt!
Was es genau ist, was meine Kundinnen in die Zufriedenheit führt, ist immer individuell. Benötigt werden passgenaue Strategien, das Besinnen auf eigene Kräfte und Werte sowie die Unterstützung an der richtigen Stelle (z.B. durch mich als Coach). Frau Lisa L. und Frau Dr. Stefanie R. sind auch ihren Weg gegangen. Mehr über diese drei starken Frauen in der Medizin lesen Sie in ihren jeweiligen Fallstudien (per Klick auf das jeweilige Portraitbild).

Rein in die Offensive

Raus aus Belastungssyndrom

Mit der Karriere zufrieden